6. Oktober 2012

Eat, Chill and Surf auf Bali, Teil 1

Schon in Indien, aber auch in Singapur, merkten wir, dass die (Vorbereitungs-)Wochen vor dem Start unserer Reise nicht spurlos an uns vorübergegangen sind. Dann kamen noch die gesundheitlichen Problemchem in Indien hinzu... Klingt komisch, ist aber so: wir sind irgendwie urlaubsreif. 

So entscheiden wir spontan, auf Bali etwas auf den Pause-Knopf zu drücken und erstmal einen Gang runterzuschalten, die Batterien wieder aufzuladen, den lieben Gott 'nen guten Mann sein zu lassen, "hang loose" und so ;) 
Klar ist, dass wir bei Weitem nicht alle tollen Dinge, die hier auf Bali möglich wären, sehen und erleben könnten. Zum einen müssen wir immer unser Budget im Auge behalten, wir haben außerdem aber auch schon früh zugeschlagen und bereits die Tickets für 'nen günstigen Weiterflug in der Tasche. Die Zeit unseres Aufenthalts wird damit auf 23 Tage festgezurrt.

Auf die Plätze, fertig, los ENTSPANNEN.

Die erste Woche steht ganz im Zeichen von Erholung. Wir haben eine tolle Unterkunft in Sanur, im Südosten von Bali, und der Tagesablauf liest sich größtenteils so:

- Schlafen
- Essen
- Lesen
- am Pool chillen
- am Strand Sonne tanken
- Spazieren
- am Pool chillen
- Essen
- Schlafen.


Und so sieht das dann in Bildern aus:

das geht ja gut los: Begrüßungscocktail
auf der eigenen Terrasse
Moskitoabwehreinheit ist bereits auf Patroullie
noch flux die Wäscheleine gespannt und dann nichts wie ab ans...
...Wasser? Nordseealarm!
so ist's besser
Es lässt sich...
...ganz gut aushalten...
...auch an / in so einer Pool-Bar.
außer, wenn das Essen auf sich warten lässt *#=ä&%"@;*
da muss man einfach Contenance bewahren
Dieses Bild zeigt einen frischgebackenen Millionär.
Dies ist seine Begleitung.

Randnotiz

Backpacker. Sie sind verschrien als eine ganz eigene Spezies.

Der ursprünglich aus dem Englischen abgeleitete Begriff soll für Rucksacktourismus im eigentlichen Sinne stehen. Für viele ist das aber nicht nur eine Art des Reisens sondern eine ganze Lebenseinstellung. Man will sich kostengünstig durch die Welt treiben lassen, schläft bevorzugt in Zwölf-Bett-Schlafsäalen und hat den "Lonely Planet" entweder zur persönlichen Reisebibel erklärt oder verteufelt ihn als personifizierten Anti-Christ und Schöpfer des "Banana-Pancake-Trail".

S - T - O - P

Wir sehen es ganz pragmatisch.
An vielen Reisezielen fehlt es der Spezies der "Hartschalenkofferzieher" an entsprechender Infrastruktur, die bequemes An- und Abreisen sicherstellen könnte. Seine 7 Sachen auf dem Rücken zu haben, hat daher schlichtweg Vorteile in puncto Bequemlichkeit und Beweglichkeit.
Ansonsten ist es wie immer und überall: jeder macht sein eigenes Tempo, setzt eigene Prioritäten und ist auf der Suche nach der individuellen glücklichmachenden Reiseroute.

Sollten Euch also diese beiden (bepackten) Gestalten irgendwo begegnen, 


Backpacker, der
Backpackerin, die














schreckt nicht zurück. Sie sind  wahrscheinlich gerade auf der Suche

- nach einem netten, entspannten Ort
- einer günstigen, sauberen Unterkunft
- einer erschwinglichen, leckeren Mahlzeit
- dem Bahnhof, Bus- oder Taxistand bzw. Flughafen
- nach Schatten oder
- nach einer Dusche

Keine Sorge: die beißen nicht, die wollen nur reisen.


1. Oktober 2012

Zwischenstopp: Singapur


Nach unserer Tour durch Rajasthan wollten wir ursprünglich auf eigene Faust in die Bergregion und danach nach Nepal weiterreisen. Allein, der besonders starke und lange Monsun in diesem Jahr macht uns einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen und weiterhin schlechten Vorhersagen ändern wir spontan unsere Pläne und steuern als nächstes Etappenziel Singapur an.

Einen größeren Kontrast hätten wir kaum wählen können, das fällt uns schon bei Ankunft am 11.09.2012 auf:
In Indien bereiten Menschen ganze Mahlzeiten auf dem Seitenstreifen einer vierspurigen Straße mit Kühen und Hunden als „Pottkiekern“ zu; in Singapur zahlt man 5.000,- SD Strafe, wenn man in der Bahn gemütlich sein Käsebrot verspeisen wollte. Soviel dazu.

Mal abgesehen von den vielen Regeln und Verboten sind Singapur und seine Einwohner aber in jeder Sekunde darum bemüht, dass man sie in allerbester Erinnerung behält. Und was soll man sagen: das klappt auch… mit Service, Sauberkeit, und Superlativen. 

Wir werden  im Januar nochmal planmäßig Zwischenstopp hier einlegen, daher nun erst einmal einige Bilder als Vorgeschmack…


nette Absteige: Marina Bay Sands
unsere Absteige: Bett 9A und 9B im Dorm vom "Sleepy Kiwi"
Hochsicherheitstrakt U-Bahn
statt Wäscheleine...
blaue - - -
- - - Stunde - - -
- - -am "Merlion"
eine Institution
ein Original
tiefenentspannte Gäste
verlockende "Events"
unerwartet in der asiatischen Web2.0-Hightech-Stadt
so sieht's aus, wenn man neben der Arab Street wohnt

...und so, wenn's im Hotel Gratis-Cocktails gibt

24. September 2012

Indien in bewegten Bildern

Und zu guter Letzt: hier nochmal bewegte Bilder von bewegt unterwegs in Indien.

(Wackler und Unschärfen sollen als Stilmittel u.a. die indischen Straßenverhältnisse wiederspiegeln.)

Wir hatten eine aufregende Zeit!


Indien in Bildern #5: Örtchen

Es gibt da eine Sache, über die wollen wir eigentlich lieber nicht zu viele Worte verlieren... wir Ihr seht, kann das Ambiente diesbezüglich durchaus auch mal "anders" sein.


die Standard-Ausführung
Hotel-Ausführung, gehobener Standard
Raststätten-Ausführung, Typ "wo war noch gleich der nächste Busch?"

Indien in Bildern #4: Verkehr

Der Verkehr auf indischen Straßen hat seine ganz eigenen Regeln. Wir haben sie ehrlich gesagt nicht vollumfänglich verstanden, denn viele beginnen mit einem eigentlich...
Eigentlich herrscht ein Linksfahrgebot.
Eigentlich beträgt die Höchstgeschwindigkeit auf Highways 90 km/h.
Eigentlich fahren LKW, Busse und alles was noch langsamer ist links.
Eigentlich...

Doch eine Sache ist so einfach, das sie in null komma nix durchschaut ist: ein Gefährt - egal wie groß - mit defekter Hupe hat einen Totalschaden.

Man hupt um, 
  • langsamere Fahrzeuge aus dem Weg zu komplementieren,
  • Überholvorgänge anzuzeigen (damit die anderen nicht doch noch rüberziehen),
  • Tiere von der Fahrbahn zu vertreiben,
  • Menschen von der Fahrbahn zu vertreiben,
  • vor einer Kurve / vor dem Abbiegen zu unterstreichen, dass man gleich was "verrücktes" tut,
  • seinem Ärger Luft zu machen, falls es sich mal wieder staut,
  • einfach so für zwischendurch, denn die vielorchestrigen Hupen-Sinfonien bringen dem Inder allgemein einfach Freude.
LKWs ermuntern sogar ausdrücklich zum Hupen
und nachts soll man bitte auch fleißig "lichthupen"


Überbreite...
oder Überlänge werden pragmatisch weggehupt.
über die Anzahl der beförderten Personen entscheidet die Größe der Ladefläche
insbesondere LKWs sind aufwendig verziert
Bunt ist Trumpf
Kamele im Straßenverkehr gehören in Rajasthan zum alltäglichen Bild
und Tuk-Tuks kommen überall hin

23. September 2012

Indien in Bildern # 3: Tiere

sprunghaftes Streifenhörnchen
gestelzter Frackträger
1 PS - Parkplatz

Affenfrühstück am Balkon
unsere neuen Haustiere "Lalu" und "Disko"
2 Wüstenbewohner geben sich die Ehre
Hörnchen mal ganz nah
King Louie kann nicht weit sein
vielleicht sollte man in sonem alten Fort nicht zu genau in jede Ecke schauen...
der Stall ist halt weitestgehend auf der Straße
fast perfekt der Tarnanzug
statt Regenschirm
Mahlzeit
die beste Malariaprophylaxe überhaupt...