Backpacker. Sie sind verschrien als eine ganz eigene Spezies.
Der ursprünglich aus dem Englischen abgeleitete Begriff soll für Rucksacktourismus im eigentlichen Sinne stehen. Für viele ist das aber nicht nur eine Art des Reisens sondern eine ganze Lebenseinstellung. Man will sich kostengünstig durch die Welt treiben lassen, schläft bevorzugt in Zwölf-Bett-Schlafsäalen und hat den "Lonely Planet" entweder zur persönlichen Reisebibel erklärt oder verteufelt ihn als personifizierten Anti-Christ und Schöpfer des "Banana-Pancake-Trail".
S - T - O - P
Wir sehen es ganz pragmatisch.
An vielen Reisezielen fehlt es der Spezies der "Hartschalenkofferzieher" an entsprechender Infrastruktur, die bequemes An- und Abreisen sicherstellen könnte. Seine 7 Sachen auf dem Rücken zu haben, hat daher schlichtweg Vorteile in puncto Bequemlichkeit und Beweglichkeit.
Ansonsten ist es wie immer und überall: jeder macht sein eigenes Tempo, setzt eigene Prioritäten und ist auf der Suche nach der individuellen glücklichmachenden Reiseroute.
Sollten Euch also diese beiden (bepackten) Gestalten irgendwo begegnen,
| Backpacker, der |
| Backpackerin, die |
schreckt nicht zurück. Sie sind wahrscheinlich gerade auf der Suche
- nach einem netten, entspannten Ort
- einer günstigen, sauberen Unterkunft
- einer erschwinglichen, leckeren Mahlzeit
- dem Bahnhof, Bus- oder Taxistand bzw. Flughafen
- nach Schatten oder
- nach einer Dusche
Keine Sorge: die beißen nicht, die wollen nur reisen.