15. November 2012

Malerisches Myanmar #3: Inle-See

Die Intha ("Menschen vom See") zählen wohl zu den entspanntesten und liebenswertesten Zeitgenossen, denen wir bisher in Myanmar begegnet sind. 
Ob es von dem grossen beruhigenden Wasser kommt, dem leckeren Gemüse aus den schwimmenden Gärten oder der guten Luft der umliegenden Shan-Berge? Die Mischung macht's vermutlich.

Egal ob auf dem Markt, dem Fahrradsattel, einer Boots- oder Trekkingtour... der Zauber der Landschaft spiegelt sich im herzlichen Lächeln von Gross und Klein wieder und ihrem stets freundlichen "Mìngalaba!". 


wir reisen wieder mit dem Bus an


mehr Pausen, weniger kalt + laut... das sieht man


zur Begrüßung und an jedem der folgenden Tage: Lemon Juice im "Min Ga Lar Inn"


es geht beschaulich zu am Inle-See...


... darauf ...


... und drumherum


hier wird Lotus als Nutzpflanze angebaut


nebenan wird das teure Lotus-Garn verwebt


Zigaretten-Manufaktur


Wochenmarkt


schwierig bei open air Lagerung


unmissverständlich Blinkanlage

auch wenn das Rechtsfahrgebot jünger als das Vehikel ist













gratis für Jedermann, auch für durstige Radfahrer (mit starkem Magen;)


wieviele Goldblättchen wohl noch zur perfekten Kugel fehlen?

Malerisches Myanmar #2: Bagan

Stell dir vor, du sitzt 9 1/2 Stunden in einem eisig klimatisierten Bus. Du und die Handvoll anderer Langnasen seid die einzigen, die bei dem 1a Multimedia-Entertainment nur mäßig entspannen können... Soap Operas, Musikvideos und Mitschnitte von Misswahlen und Folklorevorführungen flimmern in einem Fort über den riesigen Flachbildfernseher direkt neben dem Fahrer und dröhnen decibel-stark aus allen Lautsprechern. Die Tanaka bemalten Frauen und Betelnuss kauenden Männer und selbst der Mönch aus der letzten Reihe dagegen sind im 7. Fahrgasthimmel.

Zugegeben, auf dem neuen Highway fliegt der Bus butterweich dahin, aber bei nur einer nennenswerten Pipi-Pause während der gesamten Fahrtzeit ist trotzdem deine ganze Konzentration gefordert. War ja auch sehr nett gemeint von der Busgesellschaft, dass jeder 1l Wasser en seat spendiert bekommt. Aber musstest du vorhin in der Teestube obendrein noch eine Star-Cola schlürfen??

Als du abends endlich auf der Ladefläche eines Pickups sitzt, weich abgepolstert von Gepäckstücken, und die letzten Kilometer bis zur ersehnten Unterkunft und Dusche anstehen, denkst du einmal mehr, jetzt hättest du langsam wirklich schon ALLES gesehen.
Da ziehen plötzlich Stupas, Tempel und Pagoden an dir im Abendrot vorbei. Nicht drei, nicht zehn, es sind hunderte... ringsherum so weit das Auge reicht, und du weißt, auch dieses Abenteuer hat gerade erst begonnen.


bemüht um gute Laune


endlich am Ziel: Bagan


große Auswahl im lokalen Einzelhandel


das macht ausgezerrte Reisende glücklich


abgemacht, mit 1PS geht's auf die erste Tempeltour


wir tauchen ein in eine unwirkliche Welt
in alten Gemäuern


warten Buddha-Figuren in jeder Nische








freundliche Gesichter an den Wänden...


... zu unseren Füßen ...


... und überhaupt






man lebt gefährlich in Myanmars Straßenverkehr


also gehen wir weiterhin lieber auf Nummer sicher




















und die Instandhaltung? originalgetreu ausgeführt wie anno dazumal 


da wird man schnell zum Gipfelstürmer


hoch hinaus


bis in die höchsten Zinnen