19. September 2012

Indien in Bildern #2: Menschen

Gulab und Benny bei einer unserer Chai-/Pipi-Pausen
Einheimische oder Touris oder beides?
die Maurers im Amber Fort
Hellooo?
Gulab macht 'ne verdiente Pause, während wir (wie so oft) in der Mittagshitze ein paar alte Gemäuer durchkrauchen...
Badejungens in Udaipur (im Lonely Planet stand übrigens, dass es in dem See Krokodile gibt...)
an Muddis Sarongzipfel
Suchspiel: Wo ist Benny?
in Museen / Monumenten sind meist nicht nur Touris anzutreffen
Gulab und Anne
links: recht modern, rechts: der traditionelle Typ
Neugier ist universell
Benny und die Kameljungs (15 und 20 Jahre)
Mädchen und Frauen holen Wasser vom Brunnen - harte Arbeit romantisch verklärt
im Khuri-Dorf
der Schnurri ist top
auf'n Samstag im Agra Fort
kleinen Bock der Herr? Muddi packt dich einfach mal auf'n Boden, dann wirste ihn schon los
Soldaten am India Gate in Neu Delhi
Schatten?
"Hello! Picture, picture?" Zum Ausgleich mach ich auch mal eins ;)
Verkäufer exotischer Snacks
Verkäufer exotischer Gewürze
Anne bei der Henna-Malerin

17. September 2012

Indien in Bildern #1: Orte

Amber, Amber Fort (Leerfahrt)

Amber, Amber Fort (VIP-Loge)
Amber, Amber Fort (die Elefanten-Karawane holt Touri-Nachschub)
Amber, Amber Fort (Spieglein, Spieglein...)
Jaipur, Hawa Mahal (Wind Palace) ... morgens um 08:00 ist noch nix los auf den Straßen
Jaipur, Hawa Mahal (Wind Palace) statt Treppen gibt's Rampen
  Jaipur, Hawa Mahal (Wind Palace) in Farbe...und in bunt
Jaipur, City Palace
Jaipur, City Palace (der Pfau ist eine Art Wappenvogel für Rajasthan)
Kumbalgarth Fort (Ausblick Fehlanzeige, stattdessen Spaziergang zwischen Wolkenfetzen)
Ranakpur, Jain Temple (zum Staunen)
Ranakpur, Jain Temple (auch zum Versteck-Spielen geeignet)
Ranakpur, Jain Tempel (dicke Dinger;)
Ranakpur, Dschungel-Tempel-Ausblick
Jodpur, Clocktower + Marktgetümmel
Jodpur, Mehrangarh Fort
Jaisalmer, Gadi Sagar (Süßwasserreservoir aus dem 14. Jh)
Jaisalmer, Gadi Sagar (Fische füttern am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen)
Fatehpur Sikri, Fort
Fatehpur Sikri, Fort-Koller?
Fatehpur Sikri, Fort und 1a gepflegter englischer Rasen
Agra, Agra Fort (der Ausblick is ganz gut)
Agra, Blick vom Agra Fort aus
Agra, Taj Mahal (Achtung, Touris versperren den Ausblick;)
Agra, Taj Mahal (zu Recht verklärt)
Neu Delhi, India Gate
Neu Delhi, Lodi Garden
Neu Delhi, Lotus Temple
Neu Delhi, National Bonsai Garden

15. September 2012

Na nu Namaste!

Nach knapp 2 Jahren der Planerei scheint es in den letzten Tagen davor dann so, als hätten alle Tage plötzlich 48 Stunden. Es sind einfach noch so viele Dinge zu organisieren und zu bedenken
(Wieso ist eigentlich der Rucksack soooo schwer??? und Wo bekommen wir jetzt noch ein paar Notfall-Dollar her???) und die kleinen und großen Abschiede, die es zu nehmen gilt, sind schön und schwer zugleich.

Doch dann ist es plötzlich einfach soweit: Projekt Weltreise ist endlich „bewegt unterwegs“. Wir erreichen unser erstes Etappenziel und betreten am 28.08.2012 in Neu Delhi indischen Boden. Namaste!




















Die folgenden zwei Wochen sind handschriftlich auf einem DIN A4-Zettel von Gulab, unserem Fahrer und Guide, durchgeplant. Also, das heißt in diesem Fall, es steht fest welche Stadt wir an welchem Tag ansteuern, nicht wie der Verkehr bis dorthin ist, nicht in welchem Guesthouse oder Hotel wir die Nacht verbringen. Und das sind nur einige der spannenden Unbekannten, die in dieser Zeit auf uns warten.


Der Plan ist von Jaipur über Udaipur, Kumbalgarh, Ranakpur und Jodhpur bis an die pakistanische Grenze zu gelangen. Von der Khuri-Wüste und Jaisalmer geht’s dann über Pushkar und Agra zurück nach Neu Delhi.  „Zwei mal die >Rennstrecke< bitte.“ ;)

Zugegeben, dies ist nicht gerade die abgechillteste Art zu Reisen, aber es ist bei Weitem auch nicht die unkomfortabelste. 
Während wir zwar an einigen Tagen für 400km Wegstrecke fast 8 Std. unterwegs sind, ist der kleine weiße Suzuki-Flitzer (mit AC, zum Glück!) beständig in Höchstform... auch noch nachdem er an einer Mautstation unsanft von einem Traktor auf den Allerwertesten geknutscht wurde ;).


Und Gulab ist nicht nur ein besonnener Fahrer, der das im indischen Straßenverkehr so unerlässliche Hupen-Spiel virtuos beherrscht. Trotz aller Unterschiede begegnet er uns als Freund, gibt wichtige Tipps und erhellende Einblicke in dieses ach so andere Indien, dass zu jeder Zeit eine Herausforderung für alle Sinne ist. 


Indien ist schön, aufregend. Aber manchmal, plötzlich, um die nächste Ecke ziemlich unverständlich, bedrückend oder einfach so so anders. 
Eben !ncredible.

Nach diesen intensiven Wochen auf Achse können wir längst nicht behaupten, Indien nun irgendwie zu „verstehen“. Nein, so einfach ist das nicht. Aber wir haben schon die Schuhe ausgezogen, sitzen gemütlich Chai schlürfend auf dem Futon und lauschen mal gebannt, mal versonnen all den Geschichten und Erzählungen.

27. August 2012

Wie werde ich eigentlich Kommentator?

Da es kurz vor knapp ist und der Flieger eigentlich nur noch auf uns wartet, hier eine kurze Erklärung, wie ihr unter unseren Einträgen "Kommentare" hinterlassen könnt:

- Unter jedem Eintrag findet sich folgende Zeile


- Klickt einfach auf "Keine Kommentare", ein kleiner weißer Kasten öffnet sich. Hier bitte Eure weisen, hilfreichen, humorvollen und intellektuellen Kommentare eintragen. 

 - Bevor der Kommentar nun veröffentlicht werden kann, müsst ihr noch ein "Profil auswählen". Dazu einfach in das vorgesehene Feld (kleiner Pfeil rechts) klicken. Anschließend wählt Ihr "Name/URL", tragt euren Namen ein (URL könnt ihr weglassen) und klickt "Weiter".

- Nun müsst Ihr nur noch auf "Veröffentlichen" klicken und wir können uns an euren Kommentaren erfreuen!

....so jetzt aber mal los zum Flughafen....

20. August 2012

Wir ham kein Haus, kein Äffchen und kein Pferd... aber sonst ne ganze Menge

Wenn man sich auf eine Reise mit so wenig Balast wie nötig und gerade soviel Kram wie nützlich (oder genau umgekehrt?) vorbereitet, stellt man sehr schnell fest, wieviel man eigentlich wirklich besitzt.
Also gemeint ist Besitz im Sinne von Sachen, Dinge, Gegenstände, Kram, Gedöns, Tinnef schlicht: Zeugs. Der umgibt uns jedenfalls zu Hauf.

Zugegeben, es ist ja auch immer wieder schön, wenn kleine und große Helferlein einem den Alltag erleichtern und JA man ist schon auch irgendwie sowas wie traurig, wenn sie unverhofft und verfrüht den Weg alles Irdischen gehen oder die kleinsten Dinge plötzlich die längsten Beine bekommen.
Fakt ist: nicht alles braucht man wirklich und so einiges kann man entweder gleich von Anfang an oder nach einiger Zeit gar nicht mehr so richtig leiden. Alle Dinge dieser Kategorien haben dann jedoch in den meisten Fällen auf ganz wundersame Weise die höchste Lebensdauer - dat schlimmste Zeug setzt sich oft am hartnäckigsten fest!

Dem kann man eigentlich nur beikommen, indem man es irgendwie schafft sich ein für alle Mal zu trennen. Zack  u n d  Tschüss. 
Ein geradezu perfekter Trennungsgrund ist natürlich ein Umzug. Wenn halt das alte In- nicht mehr zum neuen Exterieur passt, dann muss notgedrungen irgendwie ausgesiebt werden.

Wir haben uns entschlossen die Casting-Regularien für unseren Hausrat nun noch nen Ticken zu verschärfen, indem eine radikale räumliche Verkleinerung vorgenommen wird: aus 67,5 m² bewohnter Nutzfläche plus weitläufigem Kellergelass ging's auf bzw. in ca. 20 m² großzügig zur Verfügung gestellte familiäre Dachboden- und Lagerflächen. "Zu groß, zu schwer" ist hierbei ein eindeutiges KO-Kriterium.

Das Gefühl nicht obdach- aber sehr wohl wohnungslos zu sein lässt uns nun irgendwie recht sorglos in die Zukunft blicken, denn nun wird der allerallerhartnäckigste Krams wohlverwahrt ein Jahr lang auf uns warten. 
"Eventually all the things you own end up owning you." Tja, da hat Tyler Durden wohl irgendwie Recht.

Danke, dass ihr für uns ausharren werdet, Weihnachtslichterkette mit den 4 kaputten Birnen und Ü-Ei-Figuren-Sammelsurium. We'll be back!